text Kopfzeile
Samstag, 19. Mai 2012
Eine heute in der ZEIT veröffentlichte aktuelle Bildungsstudie bestätigt den bildungspolitischen Kurs der Hamburger CDU: Der Pädagogikprofessor Helmut Fend kommt darin zum Ergebnis, dass die Gesamtschule „unterm Strich nicht mehr Bildungsgerechtigkeit als die Schulen des gegliederten Schulsystems“ schafft und plädiert daher für „gezielte Frühförderung und Unterstützung, etwa durch Ganztagsschulen“.
 
Robert Heinemann, schulpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „Genau dies hat die CDU mit ihrer Bildungswende erreicht: Wir haben die Zahl der Ganztagsschulen mehr als verdoppelt, die Viereinhalbjährigen-Untersuchung samt verpflichtender Sprachförderung und Vorschule eingeführt, die Zahl der Kita-Plätze deutlich erhöht und die Klassenfrequenzen in Stadtteilen mit sozialen Problemlagen spürbar verkleinert."

text

Fend hält zudem die in Hamburg angestrebte Einführung eines Zwei-Wege-Modells aus Stadtteilschulen und Gymnasien offenbar für sinnvoll: „Die Zersplitterung der Bildungsgänge in verschiedene Schulformen oder die Ausgrenzung von Hauptschulen in Großstädten lassen es sinnvoll erscheinen, dort eine Zweigliedrigkeit ins Auge zu fassen. (...) Ein zweigliedriges System könnte eine neue Übersichtlichkeit schaffen, die Eltern bei ihren Entscheidungen hilft.“ Entscheidend ist nach Auffassung von Fend, dass die Durchlässigkeit und die Anschlussmöglichkeiten nach Klasse 9 oder 10 gegeben sind. Heinemann: „Dadurch, dass die Stadtteilschule in Hamburg bis zum Abitur führen wird, ist diese Bedingung mehr als erfüllt.“

Heinemann äußert sich bei dieser Gelegenheit auch zur Warnung des Verbandes Hamburger Schulleitungen (VHS) vor einer zu schnellen Einführung der Stadtteilschulen: „Die Enquete-Kommission hat über den Zeitplan lange diskutiert. CDU und SPD sind gemeinsam zu dem Ergebnis gelangt, dass wir die Phase der Unsicherheit für Eltern und Schulen möglichst kurz halten müssen - die GAL plädierte sogar für einen Start zum 1. August 2008. Auf der anderen Seite ist jedoch sichergestellt, dass die Schulen neue Konzepte mit ausreichend Zeit und auf Basis der eigenen Erfahrungen und Kompetenzen entwickeln und umsetzen können. Daher wird sich die Phase der Einführung der Stadtteilschule auch über mehrere Jahre erstrecken.“

Heinemann verweist zudem darauf, dass manche der vom VHS aufgeworfenen Fragen bereits geklärt seien. Heinemann: „Wir haben zum Beispiel klar festgeschrieben, dass die Besoldung der Schulleitungen an Gymnasien und Stadtteilschulen künftig gleich sein wird. Dies steht so im Bericht der Enquete-Kommission, der an alle Schulleitungen versandt worden ist.“

zwischen
frame
zwischen
zurück Seite empfehlen | + | - | TOP | drucken
zwischen
frame
zwischen




Termine
23.05.2012
Die Sitzung ist öffentlich. Die Tagesordnung und weitere Informationen finden Sie unter www.hamburgi...

13.06.2012
Die Sitzung ist öffentlich. Die Tagesordnung und weitere Informationen finden Sie unter www.hamburgi...

14.06.2012
Die Sitzung ist öffentlich. Die Tagesordnung und weitere Informationen finden Sie unter www.hamburgi...

15.08.2012
Die Sitzung ist öffentlich. Die Tagesordnung und weitere Informationen finden Sie unter www.hamburgi...

16.08.2012
Die Sitzung ist öffentlich. Die Tagesordnung und weitere Informationen finden Sie unter www.hamburgi...

Aktuelle Informationen auf Twitter:

Fotos auf Facebook

Wie funktioniert Politik?
Mein Abgeordnetenbüro bekommt den Strom von:


- natürlich zu den gleichen Konditionen, wie jeder andere Nutzer auch. Das städtische Unternehmen tritt für eine umweltfreundliche und zukunftsorientierte Energieversorgung ein und investiert nachhaltig  in Hamburg und Umgebung sowohl in neue effiziente als auch regenerative Energieerzeugungsanlagen.