text Kopfzeile
Sonntag, 05. September 2010
 
 
Das Ende Februar 2009 eröffnete Festland-Bad in Altona ist ein voller Erfolg. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine Große Anfrage der Altonaer Bürgerschaftsabgeordneten Robert Heinemann, Hans-Detlef Roock und Hanna Gienow hervor.

Bereits ohne das erst im August gestartete Schulschwimmen kamen im ersten Halbjahr 190.000 Besucher in das neue Bad – und damit fast so viele, wie das geschlossene Bismarck-Bad zuvor im ganzen Jahr erreichte. 44 Prozent der Besucher waren Kinder und Familien, im Bismarck-Bad waren es zuletzt nur 20 Prozent. Für erwachsene Gäste ist das Frühschwimmangebot des Festland-Bades besonders interessant, welches im ersten Halbjahr von rund 8.000 Schwimmern genutzt wurde. Das Bismarck-Bad hatte in den letzten Jahren kein Frühschwimmen mehr angeboten.

Heinemann: „Mich freut besonders, dass das neue Bad nicht nur offenbar sehr gut angenommen wird, sondern dass es auch in Sachen Nachhaltigkeit neue Standards setzt. Trotz einer Verdreifachung der Wasserfläche konnte der Wasserverbrauch um ein Drittel gesenkt werden, der Verbrauch an Heizenergie ist um ein Viertel niedriger.“

text

Dafür wurden nach Angaben des Senats u.a. folgende Maßnahmen getroffen:

- Ein Füllwassermanagementsystem sorgt dafür, dass die Füllwassermenge stets an das Besuchsaufkommen angeglichen wird.

- Es wurden wassersparende Duschen mit elektronischer Zeitbegrenzung installiert.

- Um den Frischwasserverbrauch bei der Wasseraufbereitung zu senken, wurden Pulveraktivkohleanlagen installiert.

- Die installierten Kreuzstromwärmetauscher zählen zu den gegenwärtig effizientesten Wärmerückgewinnungsanlagen.

- Die gesamte Gebäudetechnik ist an ein Gebäudeleitsystem angeschlossen, durch das die Anlagen optimal aufeinander abgestimmt werden.

Der Bau des Festland-Bades für insgesamt 18,9 Millionen Euro war zugleich auch eine Initialzündung für das ganze Stadtquartier. Auf dem im Südwesten angrenzenden Gelände entstand die neue Grundschule Louise Schroeder Schule (vormals Schule Chemnitzstraße) mit Sporthalle und Hort. Auf dem alten Schulgelände an der Chemnitzstraße werden 160 familiengerechte Wohnungen gebaut.

Darüber hinaus konnte das Grundstück des ehemaligen Bismarck-Bades am Altonaer Bahnhof deutlich aufgewertet werden und bildet heute einen attraktiven Eingang in die Ottensener Hauptstraße.

Heinemann: „Ich habe selber im Bismarck-Bad schwimmen gelernt und dem Bad daher ein wenig nachgetrauert. Die Entwicklung an beiden Standorten zeigt aber, dass die Entscheidung für den Ersatz des Bismarck-Bades durch das ‚Festland’ absolut richtig war. Wie ich nicht nur aus den Zahlen, sondern auch aus eigener Erfahrung weiß, ist es gerade für Familien mit Kindern eine riesige Attraktion.“

Heinemann, Roock und der CDU-Bezirksfraktionsvorsitzende Uwe Szczesny hatten sich in der letzten Legislaturperiode gemeinsam dafür eingesetzt, dass das ‚Festland’ an seinem heutigen Standort realisiert werden konnte.

zwischen
frame
zwischen
zurück Seite empfehlen | + | - | TOP | drucken
zwischen
frame
zwischen



Öffentliche Termine
08.09.2010
Thema: "Arbeitsplätze 2020 - Was sind Hamburgs Zukunftsbranchen?" Weitere Informationen hier.

15.09.2010
Die aktuelle Tagesordnung finden Sie in der Regel spätestens eine Woche vorher unter www.hamburgisch...

22.09.2010
Weitere Informationen hier.

29.09.2010
Die aktuelle Tagesordnung finden Sie in der Regel spätestens eine Woche vorher unter www.hamburgisch...

30.09.2010
Die aktuelle Tagesordnung finden Sie in der Regel spätestens eine Woche vorher unter www.hamburgisch...

weitere Termine
Aktuelle Informationen auf Twitter:

Fotos auf Facebook

Wie funktioniert Politik?
Spielplatz-Offensive
pic

Koalitionsvertrag Hamburg
Hier finden Sie den Koalitionsvertrag von CDU und GAL.
Koalitionsvertrag Altona
Hier finden Sie den Koalitionsvertrag zwischen CDU und GAL im Bezirk Altona.
Mein Abgeordnetenbüro bekommt den Strom von:


- natürlich zu den gleichen Konditionen, wie jeder andere Nutzer auch. Das städtische Unternehmen tritt für eine umweltfreundliche und zukunftsorientierte Energieversorgung ein und investiert nachhaltig  in Hamburg und Umgebung sowohl in neue effiziente als auch regenerative Energieerzeugungsanlagen.