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Samstag, 19. Mai 2012
Der schulpolitische Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion ist verwundert über die Äußerungen des SPD-Landesvorsitzenden Dr. Mathias Petersen zur Zukunft der sonderpädagogischen Förderung: "Herr Dr. Petersen fordert jetzt forsch einen Ausbau der Integrativen Regelklassen - obwohl die SPD das Modell selber während ihrer Regierungszeit nicht ausgeweitet hat."

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Heinemann fordert diesbezüglich mehr Ehrlichkeit von der Opposition: "Vielleicht weiß Herr Dr. Petersen es nicht. Aber der SPD war immer klar, dass eine Ausweitung der IR-Schulen den Haushalt gesprengt hätte - übrigens auch einer der Gründe, weshalb kein anderes deutsches Bundesland das Hamburger Modell übernommen hat.

So kam es dazu, dass gerade einmal 36 von 235 staatlichen Grundschulen entsprechend bevorzugt unterrichten konnten. Allen anderen Grundschulen stehen bis heute keine vergleichbaren Ressourcen zur Verfügung. Ob ein Kind mit sonderpädagogischem Förderbedarf integrativ und von speziell geschultem Lehrpersonal unterrichtet wird, hängt bislang von seinem Wohnort ab.

Mit der von der CDU beantragten Neukonzeption der sonderpädagischen Förderung sollen künftig alle Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf erstmals in der Hamburger Schulgeschichte die Chance erhalten, ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend wohnortnah gefördert zu werden.

Gerade erst haben wir zusammen mit Vertretern der Integrativen Regelklassen, der Förderschulen, von REBUS und vielen anderen Institutionen eine Expertenanhörung durchgeführt, um uns noch wichtige Anregungen für unser neues Modell zu holen, welches wir nach einer ausführlichen Diskussionsphase zum 1. August 2006 umsetzen wollen."
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