03.06.10: 4.000 Euro für Denkmalschutz am Gymnasium Allee
Auf Initiative des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten
Robert Heinemann hat die Hamburgische Bürgerschaft heute beschlossen, 4.000
Euro für die Restaurierung der historischen Jugendstilmauer des Gymnasiums
Allee zur Verfügung zu stellen.
Heinemann: “Ich freue mich sehr, dass die Bürgerschaft die
schon langjährigen Anstrengungen des Schulleiters und der gesamten Schule
unterstützt, dem Gymnasium Allee nach und nach wieder seine alte Schönheit
zurückzugeben. Nachdem es uns in der Vergangenheit gelungen ist, das Gebäude
2006 unter Denkmalschutz zu stellen und das neue Farbglasfenster zu fördern,
ist die Restaurierung der Jugendstilmauer ein weiterer wichtiger Schritt.”
Das Gymnasium Allee war bei der Einweihung des damaligen
Neubaus im Jahr 1905 an drei Seiten von einer Jugendstil-Mauer
eingefasst.
Diese Jugendstil-Mauer umschloss das damalige Schulgelände an der
heutigen
Max-Brauer-Allee, der heutigen Julius-Leber-Straße und der nach dem 2.
Weltkrieg überbauten Körnerstraße. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die
Einfriedungs-Mauern an der Allee und der Körnerstraße vollständig
abgetragen,
an der Lessingstraße zum Teil. Nahezu alle schmiedeeisernen Gitter,
soweit sie
nicht in den Kriegsjahren verschrottet worden waren, wurden entfernt
oder durch
nicht stilgerechte Gitter ersetzt. Auch die Pforten-Anlage vor dem
Haupteingang
wurde abgetragen; an ihrer Stelle wurde eine einfache Stahlpforte
eingebaut.
Diese Pfortenanlage wurde im Jahr 2001 zum 125jähriges Schuljubiläum
rekonstruiert und wieder hergestellt.
Die Jugendstilmauer an der Julius-Leber-Straße besteht heute
aus vierSegmenten mit einer
Gesamtlänge von 73 Metern. Ziel der Restaurierung ist es, stark
verwitterte
Betonteile auszutauschen, Zaunteile aufzuarbeiten und fehlende Teile
durch
formgerechte Nachbauten zu ergänzen. Die Fördermittel stammen aus der sogenannten
"Tronc-Abgabe" der Spielbanken für gemeinnützige Zwecke. Weitere
Mittel kommen von der Schulbehörde, der Stiftung Denkmalpflege und aus
dem
Bauetat der Schule.
- natürlich zu den gleichen Konditionen, wie jeder andere Nutzer auch. Das städtische Unternehmen tritt für eine umweltfreundliche und zukunftsorientierte Energieversorgung ein und investiert nachhaltig in Hamburg und Umgebung sowohl in neue effiziente als auch regenerative Energieerzeugungsanlagen.