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Sonntag, 05. September 2010
Auf Initiative des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Robert Heinemann hat die Hamburgische Bürgerschaft heute beschlossen, 4.000 Euro für die Restaurierung der historischen Jugendstilmauer des Gymnasiums Allee zur Verfügung zu stellen.

Heinemann: “Ich freue mich sehr, dass die Bürgerschaft die schon langjährigen Anstrengungen des Schulleiters und der gesamten Schule unterstützt, dem Gymnasium Allee nach und nach wieder seine alte Schönheit zurückzugeben. Nachdem es uns in der Vergangenheit gelungen ist, das Gebäude 2006 unter Denkmalschutz zu stellen und das neue Farbglasfenster zu fördern, ist die Restaurierung der Jugendstilmauer ein weiterer wichtiger Schritt.”

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Das Gymnasium Allee war bei der Einweihung des damaligen Neubaus im Jahr 1905 an drei Seiten von einer Jugendstil-Mauer eingefasst. Diese Jugendstil-Mauer umschloss das damalige Schulgelände an der heutigen Max-Brauer-Allee, der heutigen Julius-Leber-Straße und der nach dem 2. Weltkrieg überbauten Körnerstraße. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die Einfriedungs-Mauern an der Allee und der Körnerstraße vollständig abgetragen, an der Lessingstraße zum Teil. Nahezu alle schmiedeeisernen Gitter, soweit sie nicht in den Kriegsjahren verschrottet worden waren, wurden entfernt oder durch nicht stilgerechte Gitter ersetzt. Auch die Pforten-Anlage vor dem Haupteingang wurde abgetragen; an ihrer Stelle wurde eine einfache Stahlpforte eingebaut. Diese Pfortenanlage wurde im Jahr 2001 zum 125jähriges Schuljubiläum rekonstruiert und wieder hergestellt.

Die Jugendstilmauer an der Julius-Leber-Straße besteht heute aus vier  Segmenten mit einer Gesamtlänge von 73 Metern. Ziel der Restaurierung ist es, stark verwitterte Betonteile auszutauschen, Zaunteile aufzuarbeiten und fehlende Teile durch formgerechte Nachbauten zu ergänzen.

Die Fördermittel stammen aus der sogenannten "Tronc-Abgabe" der Spielbanken für gemeinnützige Zwecke. Weitere Mittel kommen von der Schulbehörde, der Stiftung Denkmalpflege und aus dem Bauetat der Schule.
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