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Der schulpolitische Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Robert Heinemann, zeigt sich verwundert, dass sich die Schulbehörde in der Frage der Honorarverträge binnen 24 Stunden zweimal widerspricht.
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Hatte Behördensprecher Peter Albrecht noch in der aktuellen Ausgabe des
Abendblatts erklärt, dass es nach intensiver juristischer Prüfung aus
Sicht der Schulbehörde keine rechtlichen Bedenken gegen den Einsatz von
Honorarkräften gibt, spricht Schulsenator Ties Rabe in seiner
Pressemitteilung heute plötzlich von angeblichen "Altlasten".
Zudem
hatte Albrecht erklärt, die Behörde sei "seit dem Urteil in
Niedersachsen" Ende 2010 alarmiert gewesen. Ties Rabe sagte heute nun:
"Ich habe deshalb schon vor eineinhalb Wochen eine Reihe von Maßnahmen
eingeleitet. So habe ich umgehend eine behördliche Expertengruppe
eingesetzt, die die rechtlichen und organisatorischen Fragen klärt."
Heinemann:
"Unter 'umgehend' verstehe ich etwas anders als sechs Monate nach
Amtsantritt. Und mir ist schleierhaft, weshalb der Schulsenator mehrfach
große Ankündigungen zum Ausbau der Honorarverträge in Hamburg gemacht
hat, wenn er auf der anderen Seite "alarmiert" war und jetzt angebliche
'Altlasten' problematisiert. Ein Unding ist zudem, dass er die
finanziellen Risiken nicht in den Haushaltsberatungen offenbart hat.
Rabe sollte aufhören, die Schuld immer auf andere zu schieben und
einfach einmal seine Hausaufgaben machen."
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23.05.2012
Die Sitzung ist öffentlich. Die Tagesordnung und weitere Informationen finden Sie unter www.hamburgi...
13.06.2012
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