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Bei der heutigen Vorstellung der KESS-Ergebnisse machte Schulsenator Ties Rabe
eine weitreichende Bemerkung: "Angesichts der vielfältigen Möglichkeiten, das
Abitur auch im Rahmen der Berufsschule oder einer beruflichen Ausbildung
nachzuholen, wäre für einige Schülerinnen und Schüler ein anderer Bildungsweg
vermutlich sinnvoller als die Oberstufe der allgemeinen Schulen."
Der
schulpolitische Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Robert Heinemann:
"Ties Rabe und Olaf Scholz hatten bei den Verhandlungen über den Schulfrieden
darauf bestanden, dass jede Stadtteilschule möglichst eine eigene Oberstufe am
Standort bekommt. Wir hatten hingegen immer Verbundlösungen nach dem Vorbild des
Eimsbüttler Modells favorisiert. Heute erklärt der Senator nun, dass er einen
Teil der potentiellen Oberstufenschüler der Stadtteilschule in andere
Bildungswege schicken möchte. Wenn er das so umsetzt, wird für eigenständige
Oberstufen am Standort in vielen Fällen die notwendige Schülerzahl fehlen. Wir
werden die Zahlen jetzt analysieren und schauen, wie der Senator im Rahmen der
Schulentwicklungsplanung darauf reagiert." |