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Robert Heinemann, schulpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, sieht den Reformkurs der CDU durch die heute veröffentlichten Länderergebnisse der zweiten PISA-Studie bestätigt: „Am deutlichsten wird dies an den Hamburger Gymnasiasten, die sich seit der ersten PISA-Studie auch im Vergleich zu den Gymnasiasten anderer Bundesländer klar verbessert haben. Die Richtung stimmt - aber es bleibt noch viel zu tun."
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Heinemann: „Die erste PISA-Studie 2000 war für Hamburg die Schlussbilanz einer verfehlten SPD-Bildungspolitik. Seitdem sind bereits umfangreiche Reformen umgesetzt worden - von der Verabschiedung neuer Bildungspläne über die Einrichtung zahlreicher neuer Ganztagsschulen bis hin zu den verpflichtenden Untersuchungen für viereinhalbjährige Kinder samt entsprechender Sprachförderung. Weitere Reformen - von der Lehrerausbildung über eine größere Selbstverantwortung für die Schulen bis hin zur Reform der Oberstufe - sind in Arbeit. Alle diese Reformen brauchen Zeit, bis sie bei den 15-jährigen, die bei PISA untersucht werden, Wirkung zeigen. Aber ich bin sicher, dass wir auch bei der 3. PISA-Studie im nächsten Jahr bestätigt bekommen werden, dass wir bereits einen weiteren großen Schritt vorangekommen sind." Heinemann kritisiert, dass für Hamburg Vergleichsdaten aus dem Jahr 2000 leider nur für die Gymnasien vorliegen: „Wesentlich aufschlussreicher wären die aktuellen Daten, wenn wir auch in Hamburg für alle Schulformen detaillierte Ergebnisse der ersten PISA-Studie hätten." Damals hatte jedoch die GEW die Evaluation „als kontraproduktiv für die weitere Entwicklung des Bildungswesens in der BRD" und gar als „gefährlich" bezeichnet. Die Folge war, dass es vielfach zu einem Boykott der Studie kam und die Ergebnisse daher nicht mehr repräsentativ waren - ein in der Bundesrepublik einzigartiges Phänomen. Heinemann schlägt vor, über die Hamburger PISA-Ergebnisse auf der Sitzung des Schulausschusses am 29. November zu beraten: „In diesem Zusammenhang sollten wir auch einmal gemeinsam nach Sachsen schauen, das mit einem zweigliedrigen Schulsystem nicht nur sehr gute Ergebnisse, sondern auch eine größere Chancengerechtigkeit erreicht hat. Ich bin hier gesprächsbereit und würde mich freuen, wenn alle Parteien dafür offen wären, im Interesse der Sache alte ideologische Gräben zu überwinden."
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23.05.2012
Die Sitzung ist öffentlich. Die Tagesordnung und weitere Informationen finden Sie unter www.hamburgi...
13.06.2012
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14.06.2012
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15.08.2012
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16.08.2012
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