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Bildungsreformen der 68er teilweise gescheitert
Die neuen PISA-Ergebnisse - soweit sie bislang vorliegen - sind nach Auffassung des schulpolitischen Sprechers der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Robert Heinemann, Ansporn für weitere Reformanstrengungen im Bildungswesen:
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"Ich kann Lehrer, Eltern und Schüler verstehen, die manchmal über die Vielzahl der Neuerungen klagen - sie sind aber notwendig, wenn wir wieder an die internationale Leistungsspitze anknüpfen wollen."
Heinemann warnt in diesem Zusammenhang davor, die Reformanstrengungen durch eine neue Schulformdebatte zu überlagern: "In der letzten PISA-Studie wurde ausdrücklich erklärt, dass es keinen Zusammenhang zwischen Lernerfolg und der Organisation der Schulformen gibt. In Deutschland haben Bundesländer ohne Gesamtschulen deutlich besser abgeschnitten als Bundesländer mit Gesamtschulen. Und auch die Chancengerechtigkeit wird durch die Gesamtschule nicht verbessert: Laut PISA findet sich die größte Leistungsdifferenz zwischen den sozialen Gruppen ausgerechnet in den Gesamtschulen."
Laut PISA-Koordinator Andreas Schleicher ist Deutschland innerhalb einer Generation von einem Spitzenplatz im Bildungswesen ins Mittelfeld abgerutscht. Heinemann: "Dies zeigt, dass die Bildungsreformen der 68er zumindest zum Teil offenbar gescheitert sind - selbst bei der Verbesserung der Chancengerechtigkeit können keinerlei Erfolge vorgezeigt werden. Es ist daher richtig, dass die CDU im Hamburger Schulsystem den Leistungsgedanken endlich wieder betont - ohne dabei die notwendigen Fördermaßnahmen zu vernachlässigen."
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23.05.2012
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